schmieren
schmieren (DeutschKategorie:DeutschKategorie:siehe auch#schmierenKategorie:Anagramm sortiert (Deutsch)#ceehimnrs)
VerbKategorie:Grundformeintrag (Deutsch)Kategorie:Rückläufige Wörterliste Grundformeintrag (Deutsch)#nereimhcsKategorie:Verb (Deutsch)Kategorie:Rückläufige Wörterliste (Deutsch)#nereimhcs
| Person | Wortform | |||
|---|---|---|---|---|
| Präsens | ich | schmiere | ||
| du | schmierst | |||
| er, sie, es | schmiertKategorie:Verb untrennbar (Deutsch) | |||
| Präteritum | ich | schmierte | ||
| Konjunktiv II | ich | schmierte | ||
| Imperativ | Singular | schmiere! schmier! | ||
| Plural | schmiert! | |||
| Perfekt | Partizip II | Hilfsverb | ||
| geschmiert | haben | |||
Alle weiteren Formen: Flexion:schmieren | ||||
Worttrennung:
- schmie·ren, Präteritum: schmier·te, Präteritum: ge·schmiert
Aussprache:
- IPA: [ˈʃmiːʁən]
- Hörbeispiele:
schmieren (Info)Kategorie:Wiktionary:Audio-Datei - Reime: -iːʁənKategorie:Einträge mit Endreim (Deutsch)
Bedeutungen:
- [1] transitiv:Kategorie:Verb transitiv (Deutsch) etwas mit etwas bestreichen
- [2] transitiv:Kategorie:Verb transitiv (Deutsch) bewegliche Teile mit einer Substanz benetzen, die die mechanische Reibung reduziert
- [3] intransitiv:Kategorie:Verb intransitiv (Deutsch) unleserlich schreiben
- [4] transitiv:Kategorie:Verb transitiv (Deutsch) jemanden mit Geld oder anderen Gütern bestechen
Herkunft:
- Erbwort von mittelhochdeutsch smirwen → gmhKategorie:Übersetzungen (Mittelhochdeutsch), smirn → gmhKategorie:Übersetzungen (Mittelhochdeutsch), smern → gmhKategorie:Übersetzungen (Mittelhochdeutsch), althochdeutsch smirwen → gohKategorie:Übersetzungen (Althochdeutsch), germanisch „*smierwijan“ „schmieren“; Denominativ zu althochdeutsch smero → gohKategorie:Übersetzungen (Althochdeutsch). Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.[1]
Synonyme:
- [1] bestreichen
- [2] abschmieren, fetten
- [3] klieren, krakeln
- [4] bestechen, korrumpieren
Gegenwörter:
Oberbegriffe:
- [3] schreiben
Beispiele:
- [1] Die Brote sind schon fertig geschmiert.
- [2] An Maschinen muss man ab und zu die Lager schmieren.
- [3] Du schmierst ja nicht schlecht!
- [4] Die Beamten sollen Jahre lang geschmiert worden sein.
Redewendungen:
- jemandem Honig ums Maul schmieren, jemandem Honig um den Bart schmieren, jemandem Honig um den Mund schmieren
- jemandem eine schmieren = ihn ohrfeigen
- Wer gut schmiert, der gut fährt
- Das läuft wie geschmiert = sehr gut funktionieren
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] ein Brot, Brötchen, Schnittchen, eine Stulle schmieren
Wortbildungen:
- Adjektive: schmierfähig, schmierig
- Konversionen: Schmieren, schmierend, geschmiert
- Substantive: Geschmiere, Schmierage, Schmierakel, Schmieralge, Schmieralie, Schmierant, Schmierblatt, Schmierblock, Schmierblutung, Schmierbrand, Schmierbüchse, Schmierdienst, Schmiere, Schmierer, Schmiererei, Schmierfähigkeit, Schmierfett, Schmierfilm, Schmierfink, Schmierflüssigkeit, Schmiergeld, Schmierheft, Schmierinfektion, Schmierkäse, Schmierkur, Schmierlaus, Schmiermaxe, Schmiermichel, Schmiermittel, Schmiernippel, Schmieröl, Schmierpapier, Schmierpeter, Schmierplan, Schmierpresse, Schmierpumpe, Schmierschicht, Schmierseife, Schmierstelle, Schmierstoff, Schmierung, Schmierwurst, Schmierzettel
- Verben: abschmieren, anschmieren, aufschmieren, ausschmieren, beschmieren, draufschmieren, einschmieren, erschmieren, hinschmieren, überschmieren, verschmieren, vollschmieren, zuschmieren
Übersetzungen
[1] transitiv: etwas mit etwas bestreichen
| Dialektausdrücke: | ||
|---|---|---|
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[2] transitiv: bewegliche Teile mit einer Substanz benetzen, die die mechanische Reibung reduziert
| Dialektausdrücke: | ||
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[3] intransitiv: unleserlich schreiben
| Dialektausdrücke: | ||
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[4] transitiv: jemanden mit Geld oder anderen Gütern bestechen
| Dialektausdrücke: | ||
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- [2] Wikipedia-Artikel „schmieren“Kategorie:Link zur Wikipedia
- [1–4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „schmieren“
- [1, 2, 4] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „schmieren“
- [1–4] The Free Dictionary „schmieren“
- [1–4] Duden online „schmieren“
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „schmieren“, Seite 815.
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